Aus dem Wahlkreis
Menschenwürdige Pflege ist ein Grundrecht und darf nicht in Armut und völliger Erschöpfung enden. Die Linke in Weimar lädt daher am Mittwoch, dem 13. Mai, um 17:30 Uhr zu einem Gesprächsabend in die Marktstraße 17. Hierbei sollen diejenigen zu Wort kommen, die mit Pflege beschäftigt sind – entweder beruflich, ehrenamtlich oder direkt als Betroffene. Ulrike Grosse-Röthig wird durch den Abend führen und Antonia (Gesundheits- und Krankenpflegerin) sowie Lilli (pflegende Angehörige) interviewen. Vor allem anhand der Erkrankung ME/CFS werden wir auf akute Problemlagen in der Pflege schauen. Weiterlesen
Am Montag, dem 11. Mai findet um 18 Uhr der nächste offene Abend von Ulrike Grosse-Röthig in der M17 statt. Hierfür haben wir einen der beiden Landesvorsitzenden, Ralf Plötner, zum Gespräch eingeladen. Gemeinsam wollen wir unsere Strategie, unsere Politik und unseren Wertekompass für Thüringen diskutieren: Was für Schwerpunkte setzt die Landespartei für die nächsten Jahre? Wie positioniert sie sich in innerparteilichen bundespolitischen Debatten? Wie schaffen wir es, die große Eintrittswelle im letzten Jahr in eine verbindliche politische Praxis zu übersetzen? Kommt gerne vorbei und diskutiert mit. Für Getränke und Snacks ist gesorgt. Weiterlesen
Mit dem Geburtenrückgang und der Schließung erster Kindergärten in Thüringen hat die Diskussion um die Zukunft von Bildungseinrichtungen begonnen. Viele Fragen zur grundhaften zukünftigen Finanzierung von Kindergärten und Grundschulen sind noch offen. Wie sichern wir die Zukunft unserer Kindergärten und Schulen in Thüringen? Welche Ideen braucht es, um gute Bildung im ländlichen Raum dauerhaft zu verankern? Komm vorbei und diskutiert mit der bildungspolitischen Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, Ulrike Grosse-Röthig, am Mittwoch, dem 29. April um 18 Uhr in der Eckermann Buchhandlung in Weimar. Weiterlesen
Termine
Aus der Landtagsfraktion
Morgen findet im Thüringer Landtag im Bildungsausschuss auf Initiative der Fraktion Die Linke eine mündliche Anhörung zum Thema „Finanzierung von Schulen in freier Trägerschaft“ statt. Bereits im letzten Jahr hatten die Mitglieder des Landtags im Zuge der Haushaltsverhandlungen mehr finanzielle Mittel freigegeben, um die gestiegenen Bedarfe abzudecken. Ulrike Grosse-Röthig, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, erklärt: „In der letzten Auseinandersetzung mit dem Thema wurde von Seiten der Träger mehr Transparenz bei den Kostensätzen und eine gerechtere Verteilung der finanziellen Mittel gefordert. Deutlich wurde, dass unterschiedliche Schulformen verschiedene Bedarfe haben und Förder- und Gesamtschulen zukünftig mehr finanzielle Unterstützung vom Land brauchen. Diesem Anspruch wollen wir gerecht werden.“ Mit der Einführung der Schulgeldtabelle im Land Berlin im Jahr 2026 wurde verbindlich die Zahlung von Beiträgen an Schulen in freier Trägerschaft, gemessen am Einkommen der Eltern, festgelegt. Grosse-Röthig erklärt: „Die soziale Durchmischung von Schülerinnen und Schülern an Schulen in freier Trägerschaft muss stärker in den Fokus rücken. Gute Schule muss für jedes Kind erreichbar sein.“ Weiterlesen
Ulrike Grosse-Röthig, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, erklärt zu den heute vorgestellten Ergebnissen des 23. INSM-Bildungsmonitors und der Einschätzung des Bildungsministers: „Die Ergebnisse des Bildungsmonitors bestätigen: Zeitnah wird der demografische Wandel die Grund- und weiterführenden Schulen erreichen. Um die Bildungspotenziale wieder anzuheben, braucht es daher längeres gemeinsames Lernen an Thüringer Gemeinschaftsschulen. Die Ergebnisse der Studie zeigen kein Ausgabeproblem, sondern ein Umsetzungsproblem.“ Der Einordnung der Ergebnisse durch den Thüringer Bildungsminister widerspricht die Abgeordnete. Wer notwendige Veränderungsbedarfe und Maßnahmen dagegen als Unruhe abtue, verhindere das Angehen drängender Probleme. Wer wie die CDU immer wieder nur auf Antworten vergangener Tage verweise, läute eine bildungspolitische Zeitreise Richtung der 90er ein. „Der Bildungsminister verschließt die Augen vor dem drängenden Problem des demografischen Wandels. Für Schule von morgen brauchen wir keine Antworten von vorgestern. Wir brauchen jetzt eine gesellschaftliche Vereinbarung für gute Bildung in Thüringen.“ Weiterlesen
Zu den Ergebnissen der neuen PISA-Studie stellt Ulrike Grosse-Röthig, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, fest: „Das Bildungssystem muss endlich grundlegend reformiert werden. Die Ergebnisse der PISA-Studie sind erschreckend und die Probleme sind hausgemacht. Länder wie Estland und Finnland machen es uns vor: längeres gemeinsames Lernen und kompetenter Umgang mit Digitalisierung und Sozialen Medien. Gerade längeres gemeinsames Lernen an Gemeinschaftsschulen ist entscheidend für den Bildungserfolg, wie eine Kleine Anfrage erst im August wieder gezeigt hat. Damit wird der gravierende Mangel gemindert, dass der Bildungserfolg eines Kindes vom Geldbeutel der Eltern abhängt. Ein Problem, das die PISA-Studie für Deutschland besonders herausstellt.“ Die aktuelle PISA-Studie zeigt den dringenden Handlungsbedarf: In Deutschland sind die Leistungen 15-Jähriger in Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften so niedrig wie noch nie seit Beginn der PISA-Erhebungen. Rund ein Drittel erreicht beim Lesen und in Mathematik nicht das grundlegende Kompetenzniveau. Gleichzeitig zeigt die Studie, dass der Bildungserfolg in Deutschland weiterhin stark von der sozialen Herkunft abhängt. Grosse-Röthig verweist dabei auf die Situation in Thüringen: „Die Zahl der Schulabgängerinnen und Schulabgänger ohne Abschluss hat sich innerhalb von zehn Jahren fast verdoppelt. Jeder junge Mensch ohne Abschluss ist einer zu viel. Wir müssen deshalb längeres gemeinsames Lernen stärken, Gemeinschaftsschulen ermöglichen und sie dort, wo sie bereits bestehen, personell und… Weiterlesen



