Aus dem Wahlkreis
Heute Abend haben wir zusammen mit der Bo-Apolda unser neues Büro in der Theodor-Neubauer-Straße eingeweiht. Bei Glühwein, Mandarinen, Keksen & Nüssen haben wir einen offenen Abend gestaltet: Ulrike hat von den aktuellen Haushaltsverhandlungen und den gefundenen Kompromissen berichtet, um mit den Genoss:innen ins Gespräch zu kommen, was rege genutzt wurde. Des Weiteren haben wir Pläne geschmiedet, wie wir in Zukunft das Büro nutzen und bespielen wollen und uns über die allgemeine politische Lage auch und besonders im Thüringer Land ausgetauscht. Danke für den schönen Vorweihnachtsabend! Weiterlesen
Zum 9. November als Gedenktag für die Opfer der Pogromnacht, der auch in Weimar ein lebendiges Gedenken war und ist, erklärt die Weimarer Landtagsabgeordnete Ulrike Grosse-Röthig (Die Linke): »Die 1938 vom nationalsozialistischen Regime organisierten und von breiten Schichten der Gesellschaft tolerierten Gewalttaten gegen Synagogen, jüdischen Geschäfte und als Juden identifizierte Menschen sind heute nicht mehr so weit entfernt wie noch vor 20 Jahren. Auch bei uns ist etwas ins Rutschen geraten. In diesem Jahr wurden allein hier in der Stadt Weimar 33 Stolpersteine mutwillig zerstört. Diese Taten zeugen vom gesellschaftlichen Aufstieg eines Gedankengutes, das wir lange überwunden glaubten. Heute ist ein breit getragenes Gedenken und die Vermittlung, wohin Entmenschlichung führt, wichtiger denn je.« Die Abgeordnete begrüßt daher, dass auch in diesem Jahr wieder ein ›Vielstimmiges Gedenken‹ in Weimar stattfindet: Um 17 Uhr findet der Auftakt im Marstall statt, ab 17:40 Uhr folgt der Gang zu den Stolpersteinen und um 18:15 Uhr soll auf dem Theaterplatz gemeinsam gesungen werden. »Mit ›Wehret den Anfängen!‹ ist gemeint, dass man wachsam gegenüber autoritären Entwicklungen in Staat und Gesellschaft bleibt und nicht schweigt, wenn sich Vergangenes zu wiederholen droht. Das gemeinsame Singen und Gedenken kann dabei einen wertvollen Beitrag leisten«, so die Abgeordnete abschließend. Weiterlesen
Heute haben wir wieder einen offenen Abend mit mir als Abgeordnete gemacht. Diese Abende haben den Zweck, in den Austausch zu kommen: Einerseits berichte ich aus dem Landtag und erkläre Politik sozusagen aus der internen Perspektive, andererseits bringen unsere Genoss:innen und Sympathisant:innen ihre Fragen mit und wir bringen beides in den Dialog. Heute haben wir zum Beispiel darüber gesprochen, warum Neumitglieder nicht automatisch auch zu aktiven Mitgliedern werden, wie sich der kommende Doppelhaushalt ankündigt, wie es mit dem 3+1-Verfahren aussieht und was man auch aus musikalisch-kultureller Perspektive gegen den Rechtstrend machen kann. Für die Zukunft haben wir beschlossen, gemeinsam eine Landtagssitzung zu besuchen und diese im Nachgang auszuwerten. Weiterlesen
Termine
Aus der Landtagsfraktion
Ulrike Grosse-Röthig, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, kommentiert die heute vom Bildungsministerium vorgestellten Pläne zur Schließung des Thüringenkollegs wie folgt: „Das heute von Minister Tischner vorgestellte ‚Konzept‘ zum Erhalt des zweiten Bildungsweges in Thüringen hat den Namen, den es trägt, nicht verdient. Die Weiterführung des zweiten Bildungsweges ist nicht mehr als eine vage Hoffnung; diese Ankündigung des Ministers reiht sich in den bekannten Reigen der Ankündigungen dieser Landesregierung ein. Der Aufnahmestopp am Thüringenkolleg bedeutet jedoch ganz real das Ende des Kollegs. Das Land schiebt die Verantwortung für lebenslanges Lernen von sich und hofft, dass irgendjemand diese aufnimmt. Verantwortungsvolles Regierungshandeln geht anders. Erst müssen Strukturen geschaffen, Verantwortungen geklärt und Bildungsbiographien gesichert werden, bevor Strukturen abgebrochen und Schulen geschlossen werden. Besonders enttäuscht bin ich von Akteuren, die sich öffentlich und vor Ort für den Erhalt des Kollegs ausgesprochen haben und im Landtag schwiegen.“ Weiterlesen
Am Montag haben viele Menschen bei der Demonstration für den Erhalt des Thüringenkollegs Weimar ihrem Ärger über die Entscheidung des CDU-geführten Bildungsministeriums zur Schließung des Thüringenkollegs Weimar Luft gemacht. Ulrike Grosse-Röthig, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, kommentiert die Entscheidung wie folgt: „Minister Tischner hat sich offensichtlich bei seiner Entscheidung, das Thüringenkolleg Weimar zu schließen, völlig verrannt. Die Chance jungen Menschen auf dem zweiten Bildungsweg das Abitur kostenlos und in Vollzeit zu ermöglichen, muss weiterhin vorhanden sein. Diese Institution ist in Thüringen einmalig und gehört zur vielfältigen Bildungslandschaft. Ich fordere Minister Tischner auf, seine Entscheidung zurücknehmen.“ Als Gründe für die Schließung waren die hohen Kosten und die geringe Zahl an Absolventinnen und Absolventen genannt worden. „In vielen Schulen Thüringens werden in den nächsten Jahren die Anzahl der Schülerinnen und Schüler zurückgehen, deshalb Schulen und Bildungseinrichtungen komplett dicht zu machen, greift viel zu kurz. Ich werde das Thema im Landtag aufgreifen und im nächsten Bildungsausschuss am kommenden Freitag in Form eines Selbstbefassungsantrages auf die Tagesordnung setzen“, erklärt Grosse-Röthig. Weiterlesen
Ulrike Grosse-Röthig, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, erklärt zur angedrohten Schließung des Thüringenkollegs Weimar seitens der Landesregierung: “Das Thüringenkolleg Weimar ist ein wichtiger Bestandteil von guter Bildung in Thüringen. Die Chance zu bekommen, auch als Erwachsener noch einen höheren Bildungsabschluss zu erreichen, mag für einen Minister nicht von Bedeutung sein, für die Schülerinnen und Schüler des Kollegs verändert es das ganze Leben. Die Landesregierung muss die angedrohte Schließung zurücknehmen.” Die Koalition hat sich in ihrem Koalitionsvertrag für ein durchlässiges und leistungsorientiertes Schulsystem mit verschiedenen Schularten ausgesprochen. Grosse-Röthig fordert: "Das CDU-geführte Bildungsministerium muss Zusagen auch einhalten. Eine vielfältige Bildungslandschaft tut Thüringen gut. Es wäre gut, wenn das nicht nur auf dem Papier gilt, sondern sich die Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte des Thüringenkolleg Weimar darauf in der Realität verlassen können." Weiterlesen


