Aus dem Wahlkreis
Heute haben wir einen Scheck in der Höhe von 250€ an den Camsin e.V. übergeben. Der Camsin e.V. bietet tierpädagogische Angebote in einer angenehmen Umgebung an: Menschen mit psychosozialen Problemen können dort durch die Arbeit am Tier (Pferde, Rinder, Schafe, Ziegen, Esel, Hunde und andere Kleintiere) eine Struktur, Ruhe und sinnstiftende Begegnungen finden. Mit wenigen haupt- und vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen haben sie auf der Marienhöhe am nördlichen Stadtrand von Weimar einen wunderbaren Ort geschaffen, der nichtsdestoweniger mit viel Arbeit und monetären Kosten verbunden ist. Die Agraringenieurin und (Mit-)Gründerin des Vereines, Evelyn Franke, hat uns einen Einblick in das Gelände und ihre Tätigkeiten gegeben. Im nächsten Jahr kommen wir bestimmt und gerne wieder! Weiterlesen
Heute Abend haben wir zusammen mit der Bo-Apolda unser neues Büro in der Theodor-Neubauer-Straße eingeweiht. Bei Glühwein, Mandarinen, Keksen & Nüssen haben wir einen offenen Abend gestaltet: Ulrike hat von den aktuellen Haushaltsverhandlungen und den gefundenen Kompromissen berichtet, um mit den Genoss:innen ins Gespräch zu kommen, was rege genutzt wurde. Des Weiteren haben wir Pläne geschmiedet, wie wir in Zukunft das Büro nutzen und bespielen wollen und uns über die allgemeine politische Lage auch und besonders im Thüringer Land ausgetauscht. Danke für den schönen Vorweihnachtsabend! Weiterlesen
Zum 9. November als Gedenktag für die Opfer der Pogromnacht, der auch in Weimar ein lebendiges Gedenken war und ist, erklärt die Weimarer Landtagsabgeordnete Ulrike Grosse-Röthig (Die Linke): »Die 1938 vom nationalsozialistischen Regime organisierten und von breiten Schichten der Gesellschaft tolerierten Gewalttaten gegen Synagogen, jüdischen Geschäfte und als Juden identifizierte Menschen sind heute nicht mehr so weit entfernt wie noch vor 20 Jahren. Auch bei uns ist etwas ins Rutschen geraten. In diesem Jahr wurden allein hier in der Stadt Weimar 33 Stolpersteine mutwillig zerstört. Diese Taten zeugen vom gesellschaftlichen Aufstieg eines Gedankengutes, das wir lange überwunden glaubten. Heute ist ein breit getragenes Gedenken und die Vermittlung, wohin Entmenschlichung führt, wichtiger denn je.« Die Abgeordnete begrüßt daher, dass auch in diesem Jahr wieder ein ›Vielstimmiges Gedenken‹ in Weimar stattfindet: Um 17 Uhr findet der Auftakt im Marstall statt, ab 17:40 Uhr folgt der Gang zu den Stolpersteinen und um 18:15 Uhr soll auf dem Theaterplatz gemeinsam gesungen werden. »Mit ›Wehret den Anfängen!‹ ist gemeint, dass man wachsam gegenüber autoritären Entwicklungen in Staat und Gesellschaft bleibt und nicht schweigt, wenn sich Vergangenes zu wiederholen droht. Das gemeinsame Singen und Gedenken kann dabei einen wertvollen Beitrag leisten«, so die Abgeordnete abschließend. Weiterlesen
Termine
Aus der Landtagsfraktion
Heute hat Die Linke im Thüringer Landtag zur Gesetzesänderung der Finanzierung der freien Schulen der Brombeer-Koalition einen Entschließungsantrag eingereicht. Ulrike Grosse-Röthig, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion, erklärt: „Trotz Anhörung im Bildungsausschuss hat die Brombeere die Herausforderungen vor denen die Träger stehen, nicht aufgenommen. Anstatt sich inhaltlich rechtzeitig mit der Linken zu verständigen, ist nur das Nötigste vorgenommen worden. Es ist schon jetzt klar, dass die Förder- und Gemeinschaftsschulen mehr Geld brauchen, um ihrer Aufgabe gerecht zu werden." Mit Blick auf weitere Herausforderungen fordert Grosse-Röthig: „Das Thüringer Schulsystem braucht mehr Bildungsgerechtigkeit. Die soziale Durchmischung der Schüler*innenschaft unterscheidet sich zwischen den öffentlichen und privaten Schulen erheblich. Daher muss die Finanzierung von Schulen in freier Trägerschaft nach transparenten und verbindlichen Kriterien festgelegt werden. Zudem braucht Thüringen ein Sonderungsverbot nach Berliner Modell. Jedem Kind in Thüringen soll die beste Bildung zu Gute kommen. Dafür muss Politik in Thüringen sorgen." Weiterlesen
Linda Stark, jugendpolitische Sprecherin und Ulrike Grosse-Röthig, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, unterstützen den Aktionstag „Schulstreik gegen Wehrpflicht“ am Freitag, den 5. Dezember 2025 und erklären: „Wir nehmen die Sorgen und Kritik der jungen Menschen zu den Themen Wehrpflicht und Frieden sehr ernst. Die Meinung der Schülerinnen und Schüler zu der geplanten Wiedereinführung der Musterung und der befürchteten Rückkehr zur Wehrpflicht muss in der Gesellschaft unbedingt Gehör finden, denn vor allem die Zukunft junger Menschen ist betroffen.“ Linda Stark betont, dass der Protest der Jugendlichen nicht aus einer „Null-Bock-Haltung“ für den Einsatz der Gesellschaft, sondern aus den politischen Entwicklungen der letzten Jahre entstanden ist und kritisiert diejenigen, die nun Vorwürfe gegen diese ablehnende Haltung erheben: „Egal ob Corona-Pandemie oder Klimastreik, wenn junge Menschen in den letzten Jahren eines gelernt haben, dann, dass ihre Stimme in der Gesellschaft kaum wahrgenommen wird. Ihre Interessen und Wünsche spielen einfach keine Rolle. Die Proteste sind Ausdruck für den Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben in Frieden und Solidarität.“ Ulrike Grosse-Röthig macht deutlich: „Schon jetzt ist klar: bei der freiwilligen Wehrerfassung junger Männer wird es nicht bleiben. Die Bundeswehr ist aktuell in Schulen und auf Berufsmessen zunehmend präsent. Das lehnen wir als Die Linke strikt ab. Anstatt Milliarden in die Aufrüstung zu stecken, sollten wir Milliarden in Kindergärten, sichere berufliche Chancen und gute… Weiterlesen
Heute hat die dritte Sitzung der Kommission Kindergartenfinanzierung im Thüringer Landtag stattgefunden, in der die Mitglieder über strukturelle Anpassungen in der Finanzierung bei rückläufigen Kinderzahlen diskutiert haben. Die LIGA, die Gewerkschaften ver.di und GEW sowie der Gemeinde- und Städtebund haben ihre Ideen und Forderungen deutlich gemacht. Ulrike Grosse-Röthig, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, fordert: „Thüringen muss jetzt in die Qualität und den Erhalt von Kindergärten investieren. Es braucht eine verlässliche Finanzierung mit ganz klaren Kriterien, auch für den Fachkraft-Kind-Schlüssel. Die Transformation kann mit mehr Geld im System und einer Verbesserung der Qualität gestemmt werden.“ In den letzten Monaten ist bereits beschlossen worden einige Kindergärten in Thüringen zu schließen, weitere Einrichtungen sind bedroht. „Die Unsicherheit für pädagogische Fachkräfte, Eltern und Kinder, die mit der drohenden Schließung von Kindergärten einhergehen, müssen beendet werden. Die Landesregierung ist nun in der Verantwortung Perspektiven für ein attraktives Leben in Thüringen aufzuzeigen. Sonst kommt mit dem „Grünen Herz Deutschlands“ der CDU auch gleich der Abbruch der 90er Jahre zurück“, kritisiert die Abgeordnete. Mit Blick auf die bereits geleistete Arbeit der Kommission erklärt Grosse-Röthig: „Die Vorträge der Mitglieder verbunden mit Strukturvorschlägen für eine Finanzierung von Kindergärten haben eine differenzierte und inhaltlich tief gehende Diskussion ermöglicht und haben schon jetzt Einfluss in den… Weiterlesen


