Aus dem Wahlkreis
Am Freitag, den 6. Februar eröffnen wir um 19:00 Uhr die Ausstellung »amongst Friends« von Fridtjof Knospe im Kreisverbandsbüro Die Linke Apolda-Weimar (Marktstraße 17). Ab 19:30 Uhr begleitet Lori Usai den Abend musikalisch. Die Ausstellung entsteht im Rahmen der permanent Artist in Residency des Kreisverbandes. Die eigens für diesen Ort konzipierten Arbeiten verbinden die funktionalen Anforderungen eines Büroraums mit künstlerischen Setzungen zwischen Alltag und politischem Raum. Weiterlesen
Am 15. Januar 1919 wurden Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg von rechten Freikorps ermordet. Bis heute ist nicht geklärt, ob dies unter Wissen und Billigung der damaligen sozialdemokratischen Regierung oder zumindest Teile von ihr geschehen ist. Eine ganze Reihe an Indizien legt es zumindest nahe. Wir wollen das zum Anlass nehmen, uns noch einmal intensiver mit den beiden revolutionären Politiker:innen zu beschäftigen. Hierfür werden wir am Freitag, dem 16. Januar, um 17 Uhr einen politischen Bildungsabend zu insbesondere Rosa Luxemburg veranstalten. Als Material werden Filmsequenzen aus einer Arte-Doku über ihr Leben geschaut und analysiert sowie einzelne Textfragmente aus ihren politischen Schriften gelesen und diskutiert. Dort wird es, offen, ehrlich und undogmatisch, um die Frage von Reform und Revolution, notwendiger Parteidisziplin, freiem Denken oder auch dem richtigen Verständnis von Feminismus gehen. Im Anschluss laden wir zwei Tage später am Sonntag, dem 18. Januar, um 11 Uhr zu einer Kundgebung in Schöndorf zu ihrem eigentlichen Gedenken ein. Dort steht das Rosa-Luxemburg-Denkmal von Siegfried Tschierschky und Franz Dospiel aus dem Jahr 1959 und bildet eine angebrachte Kulisse ab. Als Hauptredner wird Julian Degen (Vorsitzender der Rosa-Luxemburg Stiftung Thüringen) sprechen. Beide Veranstaltungen können unabhängig voneinander besucht werden. Organisiert werden sie von Die Linke. Apolda-Weimar und dem DGB. Weimar/ Weimarer Land. 🚩 Fr, 16. Jan, 17 Uhr, Marktstr. 17: Politischer Bildungsabend zu Rosa Luxemburg 🚩 So, 18. Jan, 11 Uhr, Rosa-Luxemburg-Platz… Weiterlesen
Heute haben wir einen Scheck in der Höhe von 250€ an den Camsin e.V. übergeben. Der Camsin e.V. bietet tierpädagogische Angebote in einer angenehmen Umgebung an: Menschen mit psychosozialen Problemen können dort durch die Arbeit am Tier (Pferde, Rinder, Schafe, Ziegen, Esel, Hunde und andere Kleintiere) eine Struktur, Ruhe und sinnstiftende Begegnungen finden. Mit wenigen haupt- und vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen haben sie auf der Marienhöhe am nördlichen Stadtrand von Weimar einen wunderbaren Ort geschaffen, der nichtsdestoweniger mit viel Arbeit und monetären Kosten verbunden ist. Die Agraringenieurin und (Mit-)Gründerin des Vereines, Evelyn Franke, hat uns einen Einblick in das Gelände und ihre Tätigkeiten gegeben. Im nächsten Jahr kommen wir bestimmt und gerne wieder! Weiterlesen
Termine
Aus der Landtagsfraktion
Zu den angekündigten Bestrebungen des Thüringer Justizministeriums, im Bundesrat eine Reform des Strafgesetzbuchs anzustoßen, erklären Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus, und Ulrike Grosse-Röthig, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Die Reaktion der Landesregierung auf rechte Vorfälle an Schulen bleibt weiterhin unzureichend. Der jetzige Vorstoß auf Bundesebene lenkt davon ab, dass die Landesregierung ihre eigenen Hausaufgaben bislang nicht gemacht hat. Das ist umso ärgerlicher, da es im vergangenen Jahr konkrete Vorschläge der Fraktion Die Linke gab. Statt symbolpolitischer Maßnahmen, die die Problemlösung auf eine andere Ebene verlagern, braucht es konkrete Maßnahmen vor Ort.“ König-Preuss betont: „An Thüringer Schulen erleben wir im Vergleich zu vor zehn Jahren nahezu eine Verdreifachung der Fälle. Das ist ein deutliches Alarmsignal. Was Schulen jetzt brauchen, sind verbindliche Fortbildungen für Lehrkräfte, feste Demokratiebildungsstrukturen, Präventionsprogramme ab der Grundschule sowie verlässliche Unterstützungsangebote für Betroffene.“ Grosse-Röthig fordert: „Schule muss ein sicherer Ort für demokratische Bildung sein und darf nicht zum Ort symbolischer Ersatzhandlungen werden. Die sogenannte ‚Verfassungsviertelstunde‘ an einzelnen Schulen ersetzt weder politische Bildung noch gut qualifizierte Lehrkräfte oder dauerhaft verankerte Konzepte gegen Rassismus, Antisemitismus und menschenfeindliche Ideologien. Es braucht mehr Zeit, Ressourcen und Unterstützung für politische Bildung im Schulalltag, keine… Weiterlesen
Die Diskussion um Schließungen von Kindergärten hält wegen der demografischen Entwicklungen weiter an. Ulrike Grosse-Röthig, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, erklärt: „Kindergärten brauchen jetzt Rückenwind aus der Politik. Mit dem Kindergartenmoratorium wollen wir den Stellenabbau stoppen und für mehr Qualität im Bereich der frühkindlichen Bildung sorgen.“ Mit Blick auf die Zurverfügungstellung von Mitteln für die Kommunen zur Sicherung von Kindergärten fordert Grosse-Röthig: „Die Städte und Gemeinden sind jetzt in der Pflicht, das Geld so zu verwenden, dass kein*e Kindergärtner*in entlassen und kein Kindergarten geschlossen wird. Weniger Kinder bedeuten nicht gleichzeitig weniger Bedarf an Betreuungsangeboten. Es ist eine Chance für bessere Betreuung und damit eine lohnende Investition in die Zukunft unserer Kinder und eine flächendeckende Grundversorgung.“ Weiterlesen
Heute hat Die Linke im Thüringer Landtag zur Gesetzesänderung der Finanzierung der freien Schulen der Brombeer-Koalition einen Entschließungsantrag eingereicht. Ulrike Grosse-Röthig, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion, erklärt: „Trotz Anhörung im Bildungsausschuss hat die Brombeere die Herausforderungen vor denen die Träger stehen, nicht aufgenommen. Anstatt sich inhaltlich rechtzeitig mit der Linken zu verständigen, ist nur das Nötigste vorgenommen worden. Es ist schon jetzt klar, dass die Förder- und Gemeinschaftsschulen mehr Geld brauchen, um ihrer Aufgabe gerecht zu werden." Mit Blick auf weitere Herausforderungen fordert Grosse-Röthig: „Das Thüringer Schulsystem braucht mehr Bildungsgerechtigkeit. Die soziale Durchmischung der Schüler*innenschaft unterscheidet sich zwischen den öffentlichen und privaten Schulen erheblich. Daher muss die Finanzierung von Schulen in freier Trägerschaft nach transparenten und verbindlichen Kriterien festgelegt werden. Zudem braucht Thüringen ein Sonderungsverbot nach Berliner Modell. Jedem Kind in Thüringen soll die beste Bildung zu Gute kommen. Dafür muss Politik in Thüringen sorgen." Weiterlesen



