Aus dem Wahlkreis
Am Montag, dem 26. Mai findet um 18 Uhr der zweite offene Abend mit Ulrike Grosse-Röthig statt. Diesmal wollen wir uns der Frage »How to Landesparteitag?« widmen. Zusammen mit unseren Delegierten wollen wir besprechen, was eigentlich ein (Landes)Parteitag ist, welche Funktion er erfüllt und was konkret bei unserem nächsten Parteitag im Juni ansteht. Neben diesem Themenkomplex wird es auch Platz für viele weitere Fragen geben, die euch gerade beschäftigen. Für Essen und Getränke wird gesorgt sein. Kommt vorbei, schnackt mit und lernt Politik als Möglichkeitsraum kennen. Weiterlesen
Als neu gewählte Landtagsabgeordnete möchte Ulrike Grosse-Röthig unter dem Titel »Was macht Politik?« zu einem neuen monatlichen Gesprächsformat einladen. Wir wollen uns locker über aktuelle Themen austauschen und darüber informieren, was das politische Thüringen gerade so bewegt. Jede:r ist eingeladen, egal ob zum Mitdiskutieren oder einfach nur zum Zuhören. Am ersten Abend, am Montag, dem 28. April bestellen wir um 18 Uhr Pizza & Lieblingsgetränke und reden über die aktuelle Bildungspolitik in Thüringen, den Angriff der »Brombeere« auf die Gemeinschaftsschulen, linke Erfolge bei der Aufstellung des Landeshaushalts und wie sich das alles in das konkrete Leben der Menschen übersetzt. Gerne könnt ihr aber auch eure Fragen, Themen und Anliegen mitbringen. Im Mittelpunkt soll der Austausch, das Kennenlernen und der gemeinsame Lernprozess stehen. Politik ist schließlich für alle da und kann auch von allen gemeinsam praktiziert sowie diskutiert werden. Wir freuen uns über euren Besuch! Weiterlesen
Termine
Aus der Landtagsfraktion
Vom 15. bis 19. September 2025 informiert sich der Bildungsausschuss des Thüringer Landtags in Estland über die estnischen Schulmanagement-Plattformen sowie über digitale Lehr- und Lernformate. Ulrike Grosse-Röthig, Sprecherin für Bildungspolitik der Fraktion Die Linke, erklärt: „Ein Tablet allein macht noch keinen digitalen Unterricht. Entscheidend ist, digitale Selbstlernkompetenzen zu fördern und die nötige Infrastruktur bereitzustellen. Eine ‚Kultur der Digitalität‘ bietet die Chance auf eine zukunftsfeste Aufstellung der Bildungslandschaft und muss auch an Thüringer Schulen etabliert werden. Unser Schulsystem muss sich verändern, um bestehen zu können, das gibt uns nicht nur der demographische Wandel auf. Wir wollen von Estlands Schulen lernen und entsprechende Initiativen in den Landtag einbringen.“ Estland ist europäischer Spitzenreiter in der PISA-Studie 2022. Bereits Mitte der 1990er Jahre hat das baltische Land die Chancen der Digitalisierung erkannt und eine moderne landesweite digitale Infrastruktur aufgebaut. „Nach der Erfahrung anderer Länder mit digitalen Lernformaten ist klar, dass auch in Thüringen die Zukunft des Lernens nicht ausschließlich digital sein wird“, stellt Grosse-Röthig klar. „Auch in estnischen Schulen steht die soziale Interaktion im Vordergrund, das Erlernen von digitalen Kompetenzen und auch der Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Das werden wir uns genau anschauen und auch für Thüringen Ideen entwickeln“, so Grosse-Röthig, Vorsitzende des Bildungsausschusses im Landtag, mit Blick auf die anstehenden Herausforderungen in Schulen, besonders… Weiterlesen
Die heute vorgestellten Maßnahmen der SPD-Fraktion gegen das drohende Kindergartensterben in Thüringen begrüßt die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, Ulrike Grosse-Röthig, und erklärt: „Die Pläne der Linken für einen Bildungsfonds von jährlich 25 Millionen Euro zum Erhalt lebendiger Räume auf dem Land wurden von der SPD aufgegriffen. Damit werden die Themen soziale Folgen der demografischen Entwicklung und die Zukunft von Kindergärten im ländlichen Raum aktiv in die Brombeer-Koalition getragen. Das ist eine gute Grundlage, um in der Kommission zur Finanzierung der Kindergärten gemeinsam Lösungen zu entwickeln.“ Bisher tagte die Kommission jedoch erst einmal, Mitte August 2025. Grosse-Röthig fordert: „Die Kindergartenkommission muss jetzt zügig weiterarbeiten. Dafür erwarten wir eine baldige Einladung der Finanzministerin Katja Wolf. Kindergärten müssen für den Erhalt sozialer Infrastruktur buchstäblich im Dorf bleiben können. Deshalb braucht es einen strategischen Plan und ein Kindergartenmoratorium nach sächsischem Vorbild.“ Weiterlesen
Ulrike Grosse-Röthig, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, begrüßt die Forderungen des Bundeselternrats sowie mehrerer Organisationen aus dem Bildungsbereich nach mehr Medienkompetenz und fordert: „Verbote allein werden die Probleme im digitalen Raum nicht lösen. Kinder und Jugendliche haben das Recht, gehört zu werden und digitale Räume mitzugestalten. Ihre Lebensrealität muss auch in der Schule abgebildet werden. Es braucht daher mehr finanzielle Mittel und ausreichend pädagogische Begleitung durch Lehrkräfte, die den kritischen Umgang mit Social Media thematisieren und so die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler stärken.“ Viele Schulen in Thüringen haben sich bereits auf den Weg gemacht und schulinterne Regelungen zum Umgang mit Handys im Unterricht vereinbart. Grosse-Röthig erklärt: „Die Einrichtung einer Expertenkommission auf Bundesebene ist nur politische Kosmetik. Ohnehin kann diese nur Empfehlungen aussprechen. An Schulen braucht es Regeln, die akzeptiert werden und die Situation vor Ort berücksichtigen. Es ist ein Unterschied, ob Kinder lange im Schulbus sitzen oder wenige Minuten zur Schule gehen. Hilfreich sind auch beispielsweise sichere Aufbewahrungsorte für Handys. So lässt sich eine dauerhafte und unkontrollierte Nutzung im Unterricht wirksam vermeiden.“ Weiterlesen


