Aus dem Wahlkreis
Vom 11. Bis 15. August sind die beiden Linken-Abgeordneten Bodo Ramelow (MdB) und Ulrike Grosse-Röthig (MdL) zusammen mit der Stadtratsfraktion Die Linke vermehrt in Weimar und dem Weimarer Land anzutreffen. Die Politiker wollen die Pausenzeit in den sogenannten Parlamentsferien nutzen, um mit Akteuren aus den Bereichen Sozialem, Kultur, Wirtschaft & Arbeit sowie Ehrenamt ins Gespräch zu kommen. Ihr Weg führt sie dabei nicht nur in die Stadt, sondern auch ins Weimarer Land, zum Beispiel in den Waldkindergarten in Tonndorf oder zur Bockwindmühle nach Klettbach. Im persönlichen Gespräch tauschen sich Ramelow und Grosse-Röthig sowie die Kommunalpolitiker mit den lokalen Aktiven aus, um aktuelle Problemlagen vor Ort in ihre tägliche Arbeit ins Parlament einbringen zu können. Der Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern soll dabei natürlich nicht zu kurz kommen. Während der einwöchigen Sommertour finden folgende Infostände in Weimar und Apolda statt: Montag, 11. August 11-13 Uhr am Sophienstiftsplatz in Weimar Mittwoch, 13. August 15-17 Uhr in der Schillerstraße Ecke Frauenplan in Weimar Donnerstag, 14. August 10.30-12.30 Uhr am Brunnen am Brückenborn in Apolda Freitag, 15. August 12-14 Uhr am August-Baudert-Platz in Weimar Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen! Weiterlesen
Gestern haben wir uns zum dritten Mal zum offenen Abend im Abgeordnetenbüro getroffen. Das Hauptthema war diesmal die aktuelle Regierungsbilanz der sogenannten Brombeere und wie sich der parlamentarische Alltag unter dem Druck der AfD und instabilen Mitteparteien ausgestaltet. Mit vielen Genoss:innen und Sympathisant:innen haben wir die aktuelle Situation diskutiert und darüber gesprochen, welche Schlüsse wir auf unsere politische Arbeit vor Ort daraus ziehen. Der Raum war voll, die Ohren spitz und der Austausch ebenso kontrovers wie produktiv. Ich freue mich die Reihe fortzusetzen. Der nächste offene Abend mit mir findet am Montag, dem 18. August um 18 Uhr in der Marktstraße 17 statt. Stay tuned. Weiterlesen
Wir freuen uns, euch die 8. Ausgabe des neuen Ginkgoblatts zu präsentieren. Seit der letzten Ausgabe hat sich einiges verändert. »Unsere« Abgeordneten im Wahlkreis Weimar und dem Weimarer Land sind nicht mehr Steffen Dittes, Lena Saniye Güngör, Susanne Hennig-Wellsow und Ralph Lenkert – stattdessen werdet ihr in Zukunft Texte von Bodo Ramelow und Ulrike Grosse-Röthig lesen können. Wir wünschen unseren »Ehemaligen« alles Gute und freuen uns auf die Zusammenarbeit und Präsentation der Arbeit von Bodo und Ulrike. Mit der Reduzierung der Abgeordneten von vier auf zwei Personen machten wir uns Sorgen, für die neue Ausgabe nicht genügend Inhalte zu finden. Doch das ist nicht passiert: Unsere Genoss:innen und Sympathisant:innen haben fleißig geschrieben und zahlreiche Artikel eingereicht. Neben einem Interview mit unseren Parteivorsitzenden, Ines Schwerdtner und Jan van Aken, sowie der Festrede zum Käthe-Duncker-Preis von Ulrike Grosse-Röthig ist die Ausgabe mit unterschiedlichsten Themen gefüllt. Von Stephan Zandt und Andreas Gehrlach gibt es einen Text über den Anarchisten Élisée Reclus – und Melih Gürcan Kutsal setzt sich mit der Ontologie des Raumes auseinander. Diese eher links-akademischen Essays werden ergänzt von konkreten Auseinandersetzungen, wie z.B. mit einer möglichen antifaschistischen Wohnungspolitik von Sönke von der Ahe, der Krankheit ME/CFS von Lilli Hallmann oder der offenen Pädagogik von Katrin Post. Wie in jeder Ausgabe gibt es auch wieder ein längeres Interview mit unseren älteren Genoss:innen. Diesmal durften wir die Lebensgeschichte von Renate… Weiterlesen
Termine
Aus der Landtagsfraktion
Heute findet die 4. Sitzung der Kommission zur Finanzierung der Kindergärten im Thüringer Landtag statt. Ulrike Grosse-Röthig, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, fordert: „Fundiert und mit viel Fachwissen haben die Mitglieder der Kindergartenkommission ihre Expertise für eine grundhaft neue Finanzierung der Kindergartenlandschaft geteilt. Tragfähige Lösungen müssen nun erarbeitet, diskutiert und der Haushaltsstrukturkommission übermittelt werden. Klar ist, mit diesem Schritt ist die Arbeit der Kindergartenkommission nicht getan, denn die Herausforderungen im Kindergartenland Thüringen bleiben bestehen. Was es jetzt braucht, ist die Verstetigung der Arbeit der Kommission hin zu einer Landeskindergartenkonferenz, um in Zukunft bestmöglich frühkindliche Bildung zu gestalten. Die Linke wird einen entsprechenden Antrag im nächsten Plenum einbringen.“ In den vergangenen Monaten und auch mit Blick auf den letzten beschlossenen Doppelhaushalt 2026/2027 sind erste Impulse aus der Kindergartenkommission bereits in die politische Arbeit eingeflossen. „Der demografische Wandel muss in einem ersten Schritt dazu führen, flächendeckend in die Qualität von Einrichtungen zu investieren. Dabei sollen die Kommunen langfristig nicht allein gelassen werden, sondern brauchen in einem weiteren Schritt ausreichend Unterstützung vom Land. Dies kann mit einer Zweckbindung im Rahmen des KFA sichergestellt werden. Notwendige Weiterentwicklungen braucht es über den Thüringer Kita-Sozialindex“, erklärt die linke Bildungspolitikerin. Das gesellschaftlich breit… Weiterlesen
Im Thüringer Landtag hat am 04.05.2026 die Anhörung im Bildungsausschuss zur Novellierung des Thüringer Kindergartengesetzes stattgefunden. Die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, Ulrike Grosse-Röthig, zieht ein klares Fazit: „Politik darf nicht an den tatsächlichen Bedarfen von Familien und Fachkräften vorbeigehen. Die Familien und pädagogischen Fachkräfte im Land haben verdient, dass wir ihnen als Politik den Rücken stärken. Für ein flächendeckendes Angebot von Kindergärten in Thüringen braucht es klare und sichere finanzielle Zusagen des Landes. Das wurde uns ins Stammbuch geschrieben.“ Die öffentliche mündliche Anhörung wurde von einer Vielzahl von Institutionen kritisch und inhaltlich stark begleitet resümiert, die Abgeordnete, und sagt dazu: „Die Anzuhörenden benannten Herausforderungen nicht nur in der grundlegenden Finanzierung von Kindergärten, sondern sahen ausdrücklich auch die Chance des demografischen Wandels, die Bildungsqualität im frühkindlichen Bereich zu steigern. Die Einführung eines Zentrums für frühkindliche Bildung wurde dabei von vielen Beteiligten als wichtiger Schritt zur Qualitätssteigerung in der Thüringer Kindergartenlandschaft begrüßt.“ Eine CDU-Politik wie zu Beginn der 1990er Jahre – mit weitreichenden Strukturabbrüchen und hohen sozialen Folgekosten – werde Die Linke nicht mittragen, betont die bildungspolitische Sprecherin und hebt hervor: „Die Auswertung der Anhörung und die Beratung in der Kindergartenkommission stehen noch aus. Wir können aber schon jetzt feststellen, dass es mit uns keine Symbolpolitik an den… Weiterlesen
Ulrike Grosse-Röthig, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, bewertet die Ankündigungen des Bildungsministers auf seiner Kanadareise: „Lehrerprotest, vermurkstes Kindergartengesetz, Schulschließung, unklare Hochschulfinanzierung, offenbar flieht Minister Tischner lieber nach Kanada als sich mit den Problemen und Menschen vor Ort zu befassen. Eine schlechtere Zeit für die Reise des Ministers hätte es kaum geben können. Statt zu verhandeln, wie zukünftig Kindergärten finanziert werden können, drückt sich der Minister sogar vor einer Konfrontation mit jenen Lehrern, denen er zukünftig im Alter mehr Arbeit zumuten will, die am Mittwoch vor seinem Ministerium gegen die Pläne in Sachen Altersabminderung protestieren werden.“ Darüber hinaus kritisiert die Abgeordnete die Ankündigung des Ministers, eine Schüler-ID nach kanadischem Vorbild einführen zu wollen: „Die Ankündigung des Ministers zu seinen Gedankenspielen bezüglich einer sogenannten Schüler-ID ist ein Luftschloss. Ich bezweifle, dass sich im Ministerium schon ausreichend mit den Themen informationelle Selbstbestimmung, Datenschutz und dem Stand der Digitalisierung in den Schulen befasst wurde. Dazu werde ich eine Kleine Anfrage vorbereiten und einreichen.“ Weiterlesen


