Aus dem Wahlkreis
Am Montag, dem 13. Juli, findet um 18 Uhr der letzte offene Abend vor der Sommerpause in der M17 ein. In den letzten Wochen und Monaten ist vieles passiert: sowohl in der internationalen »großen« Politik als auch auf kleinerer Ebene unserer Partei. Zusammen mit unserem Gast, Bodo Ramelow, lädt Ulrike Grosse-Röthig dazu ein, über alles zu sprechen, was unsere kleinen, linken Herzen umtreibt. Sei es der zurückliegende Parteitag der AfD, die anstehenden Wahlen im Osten oder auch die Linie der Partei bei schwierigen Fragen. Kommt gerne vorbei, bringt euch ein und sucht das Gespräch. Weiterlesen
Am Montag, dem 8. Juni findet der nächste offene Abend von Ulrike Grosse-Röthig um 17 Uhr in der M17 statt. In diesem wollen wir die wichtigsten Themen des Bundesparteitages besprechen. Diese wären konkret der Leitantrag des Parteivorstandes zu antifaschistischer Wirtschaftspolitik, der Antrag zur Deckelung der Gehälter unserer Bundestagspolitiker:innen sowie, wenn gewünscht, der Antrag zum Nahostkonflikt. Wir bereiten einen Input vor und danach besprechen wir alle Themen gemeinsam und auf Augenhöhe. Kommt gerne vorbei und bringt euch ein! Weiterlesen
Menschenwürdige Pflege ist ein Grundrecht und darf nicht in Armut und völliger Erschöpfung enden. Die Linke in Weimar lädt daher am Mittwoch, dem 13. Mai, um 17:30 Uhr zu einem Gesprächsabend in die Marktstraße 17. Hierbei sollen diejenigen zu Wort kommen, die mit Pflege beschäftigt sind – entweder beruflich, ehrenamtlich oder direkt als Betroffene. Ulrike Grosse-Röthig wird durch den Abend führen und Antonia (Gesundheits- und Krankenpflegerin) sowie Lilli (pflegende Angehörige) interviewen. Vor allem anhand der Erkrankung ME/CFS werden wir auf akute Problemlagen in der Pflege schauen. Weiterlesen
Termine
Aus der Landtagsfraktion
Ulrike Grosse-Röthig, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, erklärt zu den heute vorgestellten Ergebnissen des 23. INSM-Bildungsmonitors und der Einschätzung des Bildungsministers: „Die Ergebnisse des Bildungsmonitors bestätigen: Zeitnah wird der demografische Wandel die Grund- und weiterführenden Schulen erreichen. Um die Bildungspotenziale wieder anzuheben, braucht es daher längeres gemeinsames Lernen an Thüringer Gemeinschaftsschulen. Die Ergebnisse der Studie zeigen kein Ausgabeproblem, sondern ein Umsetzungsproblem.“ Der Einordnung der Ergebnisse durch den Thüringer Bildungsminister widerspricht die Abgeordnete. Wer notwendige Veränderungsbedarfe und Maßnahmen dagegen als Unruhe abtue, verhindere das Angehen drängender Probleme. Wer wie die CDU immer wieder nur auf Antworten vergangener Tage verweise, läute eine bildungspolitische Zeitreise Richtung der 90er ein. „Der Bildungsminister verschließt die Augen vor dem drängenden Problem des demografischen Wandels. Für Schule von morgen brauchen wir keine Antworten von vorgestern. Wir brauchen jetzt eine gesellschaftliche Vereinbarung für gute Bildung in Thüringen.“ Weiterlesen
Zu den Ergebnissen der neuen PISA-Studie stellt Ulrike Grosse-Röthig, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, fest: „Das Bildungssystem muss endlich grundlegend reformiert werden. Die Ergebnisse der PISA-Studie sind erschreckend und die Probleme sind hausgemacht. Länder wie Estland und Finnland machen es uns vor: längeres gemeinsames Lernen und kompetenter Umgang mit Digitalisierung und Sozialen Medien. Gerade längeres gemeinsames Lernen an Gemeinschaftsschulen ist entscheidend für den Bildungserfolg, wie eine Kleine Anfrage erst im August wieder gezeigt hat. Damit wird der gravierende Mangel gemindert, dass der Bildungserfolg eines Kindes vom Geldbeutel der Eltern abhängt. Ein Problem, das die PISA-Studie für Deutschland besonders herausstellt.“ Die aktuelle PISA-Studie zeigt den dringenden Handlungsbedarf: In Deutschland sind die Leistungen 15-Jähriger in Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften so niedrig wie noch nie seit Beginn der PISA-Erhebungen. Rund ein Drittel erreicht beim Lesen und in Mathematik nicht das grundlegende Kompetenzniveau. Gleichzeitig zeigt die Studie, dass der Bildungserfolg in Deutschland weiterhin stark von der sozialen Herkunft abhängt. Grosse-Röthig verweist dabei auf die Situation in Thüringen: „Die Zahl der Schulabgängerinnen und Schulabgänger ohne Abschluss hat sich innerhalb von zehn Jahren fast verdoppelt. Jeder junge Mensch ohne Abschluss ist einer zu viel. Wir müssen deshalb längeres gemeinsames Lernen stärken, Gemeinschaftsschulen ermöglichen und sie dort, wo sie bereits bestehen, personell und… Weiterlesen
Laut einer Meldung des Bildungsministeriums sollen bis Ende 2026 weitere 790 Kindergartenplätze wegfallen. Dazu fordert die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag Ulrike Grosse-Röthig: „Strukturen für Kindergärten brechen einfach so weg, ohne landesweite Strategie für die Betreuung der Kleinsten in unserem Land. Das kann und darf nicht sein. Nicht jeder Kindergarten kann erhalten bleiben, aber unkontrolliert Strukturen sterben zu lassen, wird große soziale Folgen nach sich ziehen. Der Bildungsminister muss handeln und darf die Kommunen mit dieser Aufgabe nicht alleinlassen. Es braucht dringend eine landesweite Task Force für den Erhalt von Kindergärten in der Fläche.“ Das Problem sei laut der Abgeordneten schon lange bekannt. Dazu erklärt sie weiter: „Bereits in der Kindergartenkommission wurde auf die teilweise dramatische Situation der Erzieherinnen und Erzieher aufmerksam gemacht. In den nächsten Jahren geht viel Personal in den wohlverdienten Ruhestand. Daher braucht es neues und gut ausgebildetes Personal für die Betreuung der Kleinsten vor Ort. Ohne entsprechendes Angebot werden junge Menschen Thüringen den Rücken kehren und ihren Arbeits- und Lebensmittelpunkt in anderen Bundesländern aufbauen. Die Folgen dieser Entwicklung kennen wir bereits aus den 1990er Jahren. Daher braucht es für Erzieherinnen und Erzieher jetzt langfristige und gute Arbeitsangebote. Zudem wird diese Entwicklung nicht vor Kindergärten Halt machen. Erste Grundschulen sind ebenfalls betroffen. Entscheidend ist jetzt, vor die Welle zu kommen und einen… Weiterlesen



