Aus dem Wahlkreis
Als neu gewählte Landtagsabgeordnete möchte Ulrike Grosse-Röthig unter dem Titel »Was macht Politik?« zu einem neuen monatlichen Gesprächsformat einladen. Wir wollen uns locker über aktuelle Themen austauschen und darüber informieren, was das politische Thüringen gerade so bewegt. Jede:r ist eingeladen, egal ob zum Mitdiskutieren oder einfach nur zum Zuhören. Am ersten Abend, am Montag, dem 28. April bestellen wir um 18 Uhr Pizza & Lieblingsgetränke und reden über die aktuelle Bildungspolitik in Thüringen, den Angriff der »Brombeere« auf die Gemeinschaftsschulen, linke Erfolge bei der Aufstellung des Landeshaushalts und wie sich das alles in das konkrete Leben der Menschen übersetzt. Gerne könnt ihr aber auch eure Fragen, Themen und Anliegen mitbringen. Im Mittelpunkt soll der Austausch, das Kennenlernen und der gemeinsame Lernprozess stehen. Politik ist schließlich für alle da und kann auch von allen gemeinsam praktiziert sowie diskutiert werden. Wir freuen uns über euren Besuch! Weiterlesen
Am Montag, dem 7. April findet um 18 Uhr eine sehr interessante Veranstaltung zu dem Thema »Emanzipatorische Perspektiven auf Frieden und Außenpolitik« im linXXnet in Leipzig statt. In der Ankündigung heißt es: »Die große Lücke linker Programmatik mit Völkerrechtsbrüchen und der sich wandelnden weltpolitischen Machtblöcke adäquat umzugehen, klafft weiter. […] Linke in der Ukraine wie auch in anderen osteuropäischen Ländern […] fühlen sich von westlichen Linken nicht gehört und durch die Brille eines angestaubten/ falsch verstanden Antiimperialismus zu bloßen Statisten degradiert.« Dieses Grundgefühl teilen wir. Daher wollen wir die Veranstaltung gemeinsam im Büro der Linken in der Marktstraße 17 in Weimar auf dem Beamer verfolgen und anschließend weiter diskutieren. Alle Infos zu den Organisator:innen; Referent:innen und den Hintergrundtexten findet ihr unter diesem Link: https://termine.linxxnet.de/event/emanzipatorische-perspektiven-auf-frieden-und-aussenpolitik Kommt gerne vorbei und bringt euch ein. Wir haben selbst mehr Fragen als Antworten und freuen uns daher auf die Diskussion. Weiterlesen
Am Donnerstag, dem 27. März laden wir um 18 Uhr zu einem Offenen Treffen der Linken in Weimar ein. Seit Anfang des Jahres hat sich unsere Mitgliederzahl um inzwischen über 50% erhöht, während wir gleichzeitig als Partei (zu) wenige lebendige Strukturen haben, in denen man sich einbringen kann. Daher wollen wir alle Menschen, egal ob alte Genossin, junges Neumitglied oder einfach nur Sympathisant, einladen, um gemeinsam zu besprechen, welche Strukturen wir gerne aufbauen wollen: Braucht es eine explizite Jugendorganisation? Wollen wir eine Art monatlichen Stammtisch einrichten? Welche inhaltlichen Themen interessieren uns? Gibt es das Bedürfnis nach politischer Bildung und wenn ja, welche Formate eigenen sich für kollektive Lernprozesse? Über diese und ähnliche Fragen wollen wir an diesem Abend ins Gespräch kommen. Kommt herum, schnuppert rein, diskutiert mit, wir freuen uns auf euch! Weiterlesen
Termine
Aus der Landtagsfraktion
Das heute vom Thüringer Bildungsministerium vorgestellte Maßnahmenpaket zum Unterrichtsausfall kommentiert Ulrike Grosse-Röthig, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, mit Blick auf die sogenannte Neuausrichtung der Altersabminderung wie folgt: „Es wird höchste Zeit, dass Minister Tischner beginnt, seine Hausaufgaben zu machen. Um die Unterrichtsabsicherung zu verbessern, muss an der Schulstruktur geschraubt und nicht die Belastung auf ältere Lehrkräfte umgelegt werden. Änderungen bei Altersabminderungsstunden sind keine Lösung. Ältere Lehrkräfte müssen entlastet und möglichst lange im Beruf gehalten werden.“ Seit Bestehen der aktuellen Landesregierung hat das CDU-geführte Bildungsministerium durch Änderung der Schulordnung und durch Strukturveränderungen am Thüringenkolleg Weimar, die de facto die Schließung des Bildungsgangs vorbereiten, viel Ärger eingehandelt, ist die Abgeordnete überzeugt, und erklärt: "Anstatt sich den Herausforderungen zu stellen und langfristige strukturelle Lösungen für eine gute Zukunft der Thüringer Bildungslandschaft flächendeckend zu erarbeiten, wählt Minister Tischner den bildungspolitischen Weg zurück in die 90er-Jahre. Wir alle wissen, wohin das geführt hat." Weiterlesen
Ulrike Grosse-Röthig, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, kommentiert die heute vom Bildungsministerium vorgestellten Pläne zur Schließung des Thüringenkollegs wie folgt: „Das heute von Minister Tischner vorgestellte ‚Konzept‘ zum Erhalt des zweiten Bildungsweges in Thüringen hat den Namen, den es trägt, nicht verdient. Die Weiterführung des zweiten Bildungsweges ist nicht mehr als eine vage Hoffnung; diese Ankündigung des Ministers reiht sich in den bekannten Reigen der Ankündigungen dieser Landesregierung ein. Der Aufnahmestopp am Thüringenkolleg bedeutet jedoch ganz real das Ende des Kollegs. Das Land schiebt die Verantwortung für lebenslanges Lernen von sich und hofft, dass irgendjemand diese aufnimmt. Verantwortungsvolles Regierungshandeln geht anders. Erst müssen Strukturen geschaffen, Verantwortungen geklärt und Bildungsbiographien gesichert werden, bevor Strukturen abgebrochen und Schulen geschlossen werden. Besonders enttäuscht bin ich von Akteuren, die sich öffentlich und vor Ort für den Erhalt des Kollegs ausgesprochen haben und im Landtag schwiegen.“ Weiterlesen
Am Montag haben viele Menschen bei der Demonstration für den Erhalt des Thüringenkollegs Weimar ihrem Ärger über die Entscheidung des CDU-geführten Bildungsministeriums zur Schließung des Thüringenkollegs Weimar Luft gemacht. Ulrike Grosse-Röthig, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, kommentiert die Entscheidung wie folgt: „Minister Tischner hat sich offensichtlich bei seiner Entscheidung, das Thüringenkolleg Weimar zu schließen, völlig verrannt. Die Chance jungen Menschen auf dem zweiten Bildungsweg das Abitur kostenlos und in Vollzeit zu ermöglichen, muss weiterhin vorhanden sein. Diese Institution ist in Thüringen einmalig und gehört zur vielfältigen Bildungslandschaft. Ich fordere Minister Tischner auf, seine Entscheidung zurücknehmen.“ Als Gründe für die Schließung waren die hohen Kosten und die geringe Zahl an Absolventinnen und Absolventen genannt worden. „In vielen Schulen Thüringens werden in den nächsten Jahren die Anzahl der Schülerinnen und Schüler zurückgehen, deshalb Schulen und Bildungseinrichtungen komplett dicht zu machen, greift viel zu kurz. Ich werde das Thema im Landtag aufgreifen und im nächsten Bildungsausschuss am kommenden Freitag in Form eines Selbstbefassungsantrages auf die Tagesordnung setzen“, erklärt Grosse-Röthig. Weiterlesen



