Aus dem Wahlkreis
In Weimar sind seit 2022 die Fernwärmepreise der Stadtwerke explodiert. Viele Mieter:innen haben zu Unrecht zu hohe Nebenkostenabrechnungen bekommen. Wer dagegen Widerspruch einlegen will, kann am Samstag, den 27. Juli zwischen 13 Uhr und 15 Uhr auf den Straßburger Platz in Weimar West kommen. Dort wird die Rechtsanwältin und Landtagskandidatin der Partei Die Linke, Ulrike Grosse-Röthig, Fragen dazu beantworten und unterstützen. Gemeinsam mit den Mieter:innen wird sie Widersprüche ausfüllen, welche der Mieterverein Weimar in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Mieterbund erarbeitet hat. Weiterlesen
In den nächsten sechs Wochen machen wir als Die Linke Wahlkampf in Weimar, denn am 1. September sind die Landtagswahlen in Thüringen. Die Zeiten sind schwierig, keine Frage, aber wenn man sich nicht praktisch politisch für eine Vision einsetzt, bleibt man am Schaufenster der Geschichte stehen. In Weimar treten wir mit Ulrike Grosse-Röthig und einem Team an motivierten Menschen an. Wenn du uns auf die eine oder andere Art unterstützen möchtest, melde dich unter den folgenden Kontaktdaten oder komme einfach in unserem Büro in der Marktstraße 17 vorbei. Wir freuen uns! martin.krempel@die-linke-apolda-weimar.de 0157-59469833 Weiterlesen
Termine
Aus der Landtagsfraktion
„Eine starre Quote von 33 Prozent klingt nach einer vermeintlich einfachen Lösung für fraglos vor Ort bestehende Problemlagen, greift aber zu kurz. Integration gelingt nicht durch willkürlich gezogene Quoten, sondern durch gezielte Förderung von Kindern sowie ausreichend Personal und Ressourcen in den Bildungseinrichtungen. Wer Kinder mit Migrationshintergrund als Problem darstellt, verschiebt die Verantwortung. Dabei sind es Armut, strukturelle Benachteiligung und fehlende Unterstützung, die Bildungschancen einschränken“, erklärt Ulrike Grosse-Röthig, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, zur Forderung der CDU nach einer Obergrenze für Kinder mit Migrationshintergrund an Schulen. Grosse-Röthig weiter: „Sprachförderung in allen Kindergärten, zusätzliche Lehrkräfte für Deutsch als Zweitsprache und soziale Vielfalt in der Bildungslandschaft sind der Schlüssel für mehr Chancengerechtigkeit. Die Linke setzt sich dafür ein, die bestehende Segregation aufzubrechen.“ Studien warnen klar vor starren Quoten: Sie können Stigmatisierung und Verdrängung verstärken, ohne Ursachen zu beseitigen. „Gute Bildungspolitik braucht keine Zahlengrenzen, sondern politische Lösungen für Wohnungsnot, Ressourcenmangel und soziale Ungleichheit“, so Grosse-Röthig. Abschließend betont sie: „Lehrkräfte, die individuell fördern können und frühe Sprachbildung fördern, wirken nachhaltiger als jede Quotenregelung.“ Weiterlesen
Zu den Plänen von Bildungsminister Tischner, die Verantwortung für ein flächendeckendes Netz an Kindergärten auf die Gemeinden und die Träger abschieben zu wollen, äußert sich Ulrike Grosse-Röthig, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke: „Das Grundrecht auf Bildung darf nicht vom Wohnort abhängen. Unsere Kindergärten als Bildungs- und Betreuungseinrichtungen zu erhalten, ist Verantwortung des Landes. Der Bildungsminister liegt falsch, wenn er tatsächlich denkt, er hätte damit nichts zu tun. Die Linke fordert ganz klar: Der Kindergarten muss im Dorf bleiben. Schließlich kostet keine Einrichtung mehr, nur weil weniger Kinder sie besuchen.” Die Linke-Abgeordnete weiter: „Ich fordere die Landesregierung auf, endlich unserem Vorschlag zu folgen, die Kommission ‘Kindergarten in Thüringen’ einzuberufen und sich grundlegend damit auseinanderzusetzen, wie die Bildungslandschaft zukünftig aussehen kann. Die Verwendung der Investitionsmittel des Bundes mit unserem ‘Kindergarten-im-Dorf-Gesetz’ als erstem Bestandteil für ein Bildungspaket, das Kommunen, Trägern und Familien eine Perspektive eröffnet, ist dringend geboten. Andernfalls droht nicht nur eine Ausdünnung des Kindergartennetzes, sondern auch eine erneute Welle der Abwanderung von gut qualifizierten jungen Menschen, wie Thüringen sie in den 90er Jahren erlebt hat. Damals hat sich die CDU-Regierung darauf beschränkt, am Ende das Licht auszumachen. Es wäre fatal für Thüringen, wenn dieser Fehler jetzt wiederholt wird.“ Weiterlesen
Zum Ende des Schuljahres erklärt Ulrike Grosse-Röthig, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Ich danke allen Lehrkräften für ihren engagierten Einsatz auch unter oft schwierigen Bedingungen und wünsche Lehrerinnen und Lehrern sowie allen Schülerinnen und Schülern in Thüringen erholsame Sommerferien. Möge die Schulgemeinschaft im Herbst mit neuer Kraft, Elan und Freude ins neue Schuljahr starten. Auch die zahlreichen kreativen Angebote und Freizeiten von verschiedenen Verbänden und Vereinen können Schülerinnen und Schülern eine schöne und abwechslungsreiche Ferienzeit ermöglichen.“ Nach aktuellen Meldungen übersteigt die Nachfrage nach Ferienfreizeitangeboten vor allem in den größeren Städten das vorhandene Angebot. „Mein besonderer Dank gilt den vielen Engagierten, die Jahr für Jahr sportliche, kulturelle und kreative Programme organisieren und damit Kindern und Jugendlichen wertvolle Erlebnisse auch für Familien mit kleinem Geldbeutel ermöglichen“, freut sich Grosse-Röthig über die Vielzahl der Ferienfreizeiten. Für Kinder und Jugendliche, die während der Ferien Sorgen oder Probleme haben, steht das landesweite Jugendsorgentelefon zur Verfügung. Es ist unter der Nummer 0800 – 008 008 0 kostenlos erreichbar. Weiterlesen


